Das war der World Usability Day 2016

Impressionen 2016

Referenten

Unsere Experten aus Wissenschaft und Praxis erwarten Sie mit
abwechslungsreichen und aktuellen Themen

Foto Herr Gärtner

Prof. Frank Gärtner

Hochschule Aalen

Vortrag

Erlebnis Werkzeugmaschine? Wie UX den Maschinenbau verändert

Foto Herr Weinberger

Dr. Markus Weinberger

Hochschule Aalen

Vortrag

Raumklima einmal anders – Das Projekt „QuantifiedArt“ des Bosch IoT Lab

Foto Herr Geis

Thomas Geis

ProContext Consulting GmbH

Vortrag

Der Erlebenszyklus des Kunden als Basis für die Strukturierung von Anforderungen

Foto Frau Carmen Hartmann-Menzel

Carmen Hartmann- Menzel

rocket-media GmbH & Co KG

Vortrag

Der menschzentrierte Gestaltungsprozess: Usability über alle Entwicklungsphasen

Mehr zu den Vorträgen:

Vortragsinhalt
Der Maschinenbau gilt als Vorzeigebranche für Deutschland. Er wird als innovativ und präzise wahrgenommen. Der digitale Anteil an den Produkten steigt stetig an und die digitale Transformation von Produkten, Prozessen und Systemen ist allgegenwärtig. Ingenieure entwickeln immer weiter verfeinerte Technologien. Diese werden professionell von Industriedesignern in Form gebracht. Interface Designer gestalten die Bedienoberflächen dazu. Aber wie sieht es mit der ganzheitlichen Wahrnehmung dieser hochkomplexen Industriegüter aus? Welche Vorgehensweise sollte ein Unternehmen schon in den frühen Phasen einer Produktentwicklung wählen, um ein ganzheitliches Nutzererlebnis beim Kunden zu erhalten?
Frank Gärtner beleuchtet diese und weitere Fragen in seinem Vortrag. Er zeigt auch, wie man bereits sehr früh in der Produktentstehung auf Nutzer und deren Erfahrungen aufbauen kann, um direkter zum Ziel zu kommen.

Zur Person
Frank Gärtner ist Professor für Produktdesign und Konstruktion an der Hochschule Aalen. Im Studiengang Maschinenbau/Produktentwicklung und Simulation lehrt er seit 2010 in der Vertiefung Technisches Design, neben Gestaltungs- und Visualisierungsgrundlagen, methodische und strategische Produktgestaltung und –entwicklung. Sein Forschungsbereich umfasst die Nutzerintegration in strategische Designprozesse und deren Wirkung auf den Erfolg von technologischen Produkten bei Endanwendern. Dabei spielt das Nutzererleben eine zentrale Rolle. Er hat 20 Jahre Erfahrung in den Bereichen Industrial Design und Produktentwicklung, seit 2008 befasst er sich intensiv mit der nutzerorientierten Produktgestaltung in den frühen Phasen der Produktentwicklung. Mehr als 200 erfolgreich abgeschlossene Projekte im internationalen Designkontext technologischer Industriegüter bilden hierfür die Basis. Frank Gärtner studierte Maschinenbau mit Schwerpunkt Konstruktion und Investitionsgüterdesign an der AdBK Stuttgart.
Vortragsinhalt
Das Raumklima und die Luftqualität haben wesentlichen Einfluss auf Wohlbefinden und Leitungsfähigkeit. Am Markt sind verschiedene Geräte erhältlich, die entsprechende Parameter messen und anzeigen. Im Bosch IoT Lab wurde ein Prototyp entwickelt, der die Visualisierung in spielerisch-künstlerischer Art umsetzt. Im Rahmen eines Feldtests an einem Gymnasium wurde untersucht, in wie weit dieser hedonische Ansatz Schüler bei der Verbesserung des Raumklimas unterstützen kann.

Zur Person
Markus Weinberger ist seit dem Wintersemester 2016/17 Professor für „Internet der Dinge“ an der Hochschule Aalen. Zuvor hat er seit 2012 das Bosch IoT Lab geleitet und aufgebaut. Im Lab werden IoT-Anwendungen in den Bereichen Smart Home und Connected Car entwickelt. Darüber hinaus werden Methoden zur Entwicklung von Geschäftsmodellen im IoT-Kontext untersucht.
Vortragsinhalt
„Wenn unsere Firma nur wüsste, was sie mal wusste!“ Kennen Sie diesen Spruch? Solche „Unternehmensdemenz“ ist ein Phänomen, das vor allem darauf beruht, dass Anforderungen einerseits nicht systematisch lösungsneutral aufbewahrt werden, Anforderungen andererseits nicht so strukturiert werden, dass sie über lange Zeit gezielt wieder auffindbar sind. Das Produktmanagement und die Systementwicklung haben beispielsweise eine völlig unterschiedliche Sicht auf Anforderungen. Während sich das Produktmanagement zunehmend auf den (Er-)Lebenszyklus aus Kundensicht konzentriert (Customer Experience), stehen für die Systementwicklung zwangsläufig die Systemanforderungen zur Umsetzung im Vordergrund. Der Vortrag zeigt, welche Komponenten ein systemseitig pflegbares Unternehmensgedächtnis enthalten muss und wie man Anforderungen so strukturiert, dass alle Stakeholder im eigenen Haus motiviert sind, am „Corporate Memory“ mitzuarbeiten.

Zur Person
Thomas Geis ist seit 22 Jahren Vollzeit mit (User) Requirements Engineering für interaktive Systeme beschäftigt. Für sein langjähriges und oft grundlegendes Engagement in diesem Kompetenzfeld wurde er 2013 von der German UPA mit dem Usability Achievement Award ausgezeichnet. Thomas Geis ist Editor mehrerer ISO-Normen, darunter ISO 9241-110 „Grundsätze der Dialoggestaltung“ und der in der Entwicklung befindlichen ISO/IEC 25065 „User Requirements Specification“. 2015 veröffentlichte er gemeinsam mit Christian Johner das Buch „Usability Engineering als Erfolgsfaktor“. Auf den Arbeiten der von ihm geführten ProContext Consulting GmbH beruhen zahlreiche Patente namhafter Hersteller von Hardware und Software. Zur konsequenten Verzahnung von Usability Engineering und Requirements Engineering gibt die ProContext Consulting GmbH die Web-Anwendung „ProductManager®“ heraus.
Vortragsinhalt
Wie kann das Thema Usability nachhaltig und effizient in den Entwicklungsprozess eingebunden werden? Hier gibt die ISO-Norm 9241-210 mit dem menschzentrierten Gestaltungsprozess eine standardisierte Vorgehensweise vor, die sich in unterschiedliche Vorgehensweisen der Produktentwicklung einbinden lässt. Der Vortrag zeigt, wie die einzelnen Phasen von der Untersuchung des Nutzungskontexts über Definition von Anforderungen bis hin zu deren Überprüfung durch Usability-Tests praktisch aussehen und welche Methoden zum Einsatz kommen.

Zur Person
Carmen Hartmann-Menzel hat im Forschungs- und Hochschulbereich zu Themen wie user-centered Design, Designmethodik und Design Management im In- und Ausland geforscht und gearbeitet. Seit 2009 ist sie bei der rocket-media GmbH & Co KG für Usability und User Interface Design verantwortlich und betreut hier Kunden aus Mittelstand und Industrie verschiedener Branchen.

Worauf noch warten?

Partner

Der World Usability Day in Aalen wird durch die Hochschule Aalen und die rocket-media GmbH & Co KG aus 
Dinkelsbühl veranstaltet und vom Organisationsteam ehrenamtlich organisiert.

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Wir bedanken uns für einen gelungenen World Usability Day 2019 in Aalen!

Vielen Dank für all das positive Feedback, das wir während und nach der Veranstaltung erhalten haben – wir freuen uns bereits auf den WUD 2020!

Wir würden uns sehr über Ihr Feedback zu unserer Veranstaltung freuen. Bitte hinterlassen Sie uns Ihre Meinung unter www.wud-aalen.de/feedback

Mit gebrauchstauglichen Grüßen
das Organisations-Team